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Modul "Querdruck"
Eingabedaten
Die Eingabe gliedert sich in:
- Definition des Querschnitts
- Definition der Plattenabmessungen
- Lastangaben
- Art der Lastsituation
- Berechnungsoptionen
Eine graphische Darstellung der Eingabedaten erfolgt auf der rechten Seite. Diese bietet eine schnelle Kontrollmöglichkeit.
Querschnitt
Die Eingabe des Querschnitts kann benutzerdefiniert oder über die Auswahl eines BSP-Produkts erfolgen. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit eigene BSP-Aufbauten (Meine BSP-Aufbauten) abzuspeichern. Die Aufbauten sind unterteilt nach der Schichtanzahl.
Bei Eingabe eines benutzerdefinierten Querschnittes können in der Tabelle die Schichthöhe und die Orientierung jeder einzelnen Schicht, sowie das Material (für alle Schichten gleich) verändert werden. Die Schichthöhe muss zwischen 6,0 und 45,0 mm liegen. Bei den BSP-Produkten können die Orientierung und das Material geändert werden. Bei Veränderung der Orientierung wird der gesamte Querschnitt gedreht.
Des Weiteren kann in diesem Bereich auch die Plattenstreifenbreite verändert werden. Die Default-Einstellung beträgt 1 m. Die Höhe (Plattenstärke) errechnet sich automatisch aus den einzelnen Schichten.
Ebenso kann hier das Verhältnis der Schichtstärke zur Brettbreite verändert werden. Die Default-Einstellung beträgt 1:4.
Meine BSP-Aufbauten
Über den Button kann der aktuelle Querschnitt in der Bibliothek gespeichert werden und später über die Auswahl "Meine BSP-Aufbauten" wieder aufgerufen werden.
Mit dem Button kann die Bibliothek angezeigt werden.
- Mit
kommt man in den Bearbeitungsmodus. Derzeit kann nur der Name des abgespeicherten Aufbaus geändert werden.
- Mit
werden die Änderungen gespeichert.
- Mit
kann der in der Seitenleiste ausgewählte Aufbau aus der Bibliothek entfernt werden.
- Mit
können Aufbauten aus einer csv-Datei importiert werden.
- Mit
können die Aufbauten der Bibliothek in eine csv-Datei exportiert werden.
Syntax der csv-Datei
Name;Schichtanzahl n;Schichtdicke in [m] t1 bis tn;Orientierung der einzelnen Schichten o1 bis on (0 oder 90);Materialname
Beispiel:
Testaufbau;5;0.03;0.02;0.02;0.02;0.03;90;0;90;0;90;GL24h*
Meine Materialien
Mit dem Button kann die Material-Bibliothek angezeigt werden.
- Mit
kommt man in den Bearbeitungsmodus.
- Mit
werden die Änderungen gespeichert.
- Mit
kann das in der Seitenleiste ausgewählte Material aus der Bibliothek entfernt werden.
- Mit
können Materialien aus einer csv-Datei importiert werden.
- Mit
können die Materialien der Bibliothek in eine csv-Datei exportiert werden.
Syntax für die csv-Datei
1. Zeile: Beschreibung der Parameter
2. Zeile: Einheiten der Parameter
3. Zeile: Wert
Trennzeichen: ";"
Beispiel:
Name;f_m,k;f_t,0,k;f_t,90,k;f_c,k;f_c,90,k;f_v,k;f_r,k;E_0;E_0,05;E_90;G;G_r;rho_k;rho_mean;f_v,k,IP;f_T,k;f_m,k,IP
;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;N/mm2;kg/m3;kg/m3;N/mm2;N/mm2;N/mm2
Mat 1;24;16.5;0.5;24;2.7;3;1.25;11600;9667;0;720;72;380;500;5.5;2.5;21
Die benutzerdefinierten Materialien werden dann in der Material-Auswahlliste angezeigt.
Aufbauoptimierung
Mit dem Button kann das Fenster zur Aufbauoptimierung angezeigt werden.
Mit Hilfe dieses Tools können für das gegebene System und die vorliegende Lastsituation die möglichen Aufbauten ermittelt werden. Die Optimierung kann hinsichtlich Produzenten, Anzahl der Schichten oder mittels Grenzen für die Plattenstärke eingeschränkt werden. Des Weiteren können außenliegende Querlagen oder doppelte Lagen mit einbezogen oder ausgeschlossen werden. Mit der Option "Schwingungsnachweis nach EN" wird das Grunddokument in den Schwingungsnachweis inkludiert oder nicht.
Mit den Buttons "Start" und "Stop" wird die Berechnung gesteuert. Bitte um Geduld, je nach gewählter Parameter kann die Berechnung etwas länger dauern.
Die möglichen Aufbauten werden dann in der Tabelle angezeigt und mit dem Button "Ausgewählten Querschnitt übernehmen" wird dann der selektierte Aufbau ins Hauptfenster übertragen.
Plattenabmessungen und Fugenausführung
Die Platte wird durch ihre Dimensionen in x- und y-Richtung beschrieben. Die Länge der Platte ist die Abmessung in x-Richtung und die Breite die in y-Richtung.
Neben der Plattenabmessungen geht auch die Fugenausführung in die Berechnung ein. Bezüglich der Fugenausführung ist zu unterscheiden ob die Decklagen
- seitenverklebt sind,
- nicht seitenverklebt, aber Mann an Mann (ohne planmäßige Fugen) bzw. ob Risse zu erwarten sind und
- ob Fugen oder Risse mit größer 1 mm auftreten können.
Lastangaben und Bemessungsfaktoren
Hier können die einzuleitende Kraft Fc,90 (Bemessungswert) in [N] sowie die Bemessungsfaktoren angegeben werden.
Lastsituation
Die Lastsituation wird durch die Lasteinleitung oben und unten beschrieben. Dabei kann die Lasteinleitung lokal oder kontinuierlich (über gesamte Plattenfläche) erfolgen oder auch keine Lasteinleitung vorhanden sein.
Bei lokaler Lasteinleitung sind die Abmessungen der Beanspruchungsfläche (Länge in x-Richtung l1,2 und Breite in y-Richtung w1,2) sowie die Lage einzugeben. Die Lage wird durch den Abstand des Mittelpunktes der Beanspruchungsfläche zum Koordinatenursprung (Eckpunkt der Platte links unten) beschrieben. Derzeit sind die Mittelpunkte der Beanspruchungsflächen oben und unten gekoppelt und können nicht gegeneinander verschoben werden.